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Kinder reagieren bei Gefahr anders

Üben Sie mit ihren Kindern das richtige Verhalten

Kinder müssen frühzeitig das richtige Verhalten im Brandfall erlernen. Sie reagieren anders als ein Erwachsener und für sie kann es sehr schwer sein, aus einer brennenden Wohnung zu flüchten. Gerade kleiner Kinder unter vier Jahren sehen auch noch nicht die Notwendigkeit, aus einer verrauchten Wohnung zu fliehen. Sie verstecken sich aus Angst etwas unrechtes getan zu haben, unter Betten, hinter Gardinen oder in Schränken, um sich zu vor dem Rauch oder Feuer zu schützen. So kann es passieren, das sie nicht versuchen einen Erwachsenen zu verständigen oder Hilfe zu holen, selbst wenn dieses für sie noch gefahrlos möglich wäre.

Laut dem Landesfeuerwehrverband Bayern, sind fast ein Drittel aller Brandopfer Kinder. Daher ist es sinnvoll, auch schon mit kleinen Kindern den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug und Kerzen zu üben. Wenn Sie den Kindern den Umgang mit diesen Dingen generell verbieten, werden sie aus Neugier heimlich zündeln.
Einige Verhaltensregeln gilt es zu beachten:

- Streichhölzer und Feuerzeug sollen so aufbewahrt werden, dass sie für Kinder nicht erreichbar sind
- Dieses gilt auch für brennbare Flüssigkeiten wie z.B. Grillanzünder
- Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände
- Niemals Kinder unbeaufsichtigt bei offenem Feuer zurücklassen (Lagerfeuer, Grill oder ähnliches)
- Weisen Sie darauf hin, dass es verboten ist, die Notrufnummer zu missbrauchen
- Sich in Sicherheit bringen und Hilfe rufen, ist das oberste Gebot
- Kinder sollen lernen, dass sie keine Löschversuche unternehmen dürfen

Frühzeitige Brandschutzerziehung
Die frühzeitige Brandschutzerziehung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe für die Eltern, Erzieher und Lehrer. Bereits im Kindergarten oder der Vorschule, sollte über die Brandgefahr aufgeklärt werden.
Ihre örtlichen Feuerwehren bieten oftmals besondere Aktionen, wie einen "Tag der offenen Tür" oder bieten Unterstützung in der Brandschutzerziehung im Kindergarten, durch erfahrene Mitarbeiter. Hier haben Sie dann die Möglichkeit sich entsprechend zu informieren, die Kleinen lernen die Notrufnummer 112 und dass ein lautes Martinshorn und ein voll ausgerüsteter Feuerwehrmann nichts Schlimmes bedeutet.

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