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Rauchmelder Überprüfung

Was gehört zu einer Überprüfung eines Rauchmelder ?
Die Überprüfung ist nach den Angaben des Herstellers und nach der mitgelieferten Bedienungsanleitung durchzuführen. Zur Überprüfung gehört u.a. eine Sichtkontrolle, ob alle Raucheindringöffnungen des Rauchmelder frei von Verschmutzungen sind, so dass evtl. auftretener Brandrauch ungehindert in die Messkammer eindringen und einen Alarm auslösen kann. Ggf. muß der Rauchmelder durch vorsichtiges Reinigen mit einem feuchten Tuch, vom Staub befreit werden. Dazu kann der Rauchmelder durch eine kleine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Montageplatte gelöst und für Reinigungszwecke vom Deckenbereich entfernt werden.

Rauchmelder niemals mit Druckluft ausblasen oder durch Ausblasen reinigen, da der abgesetzte Staub die ca. 1,3mm (+/- 0,05mm) großen Öffnungen der Rauchmesskammer verschliessen kann oder eingedrungene Staubpartikel Fehlalarme auslösen und so der Rauchmelder so unbrauchbar wird.

Der Rauchmelder ist auch daraufhin zu überprüfen, ob eine mechanische Beschädigung vorliegt und ob er sich noch an einem geeigneten Montageplatz in dem Raum befindet. Die örtlichen Gegebenheiten können sich durch bauliche Veränderungen, wie z.B. durch das Aufstellen von Trennwänden ändern und der Rauchmelder kann von dem Brandrauch dann nicht mehr erreicht werden. Die Position des Rauchmelders muss dann evtl. angepasst oder es müssen weitere Rauchmelder in dem Raum installiert werden.

Zur Überprüfung gehört auch, das über die Prüftaste des Rauchmelder probeweise ein Alarm ausgelöst wird, der den akustischen Signalgeber und wenn vorhanden, die optische Alarmanzeige des Rauchmelder aktiviert.

Bei den eingelegten normalen Alkali-Batterien sollte darauf geachtet werden, dass diese nach Herstellerangeben auszutauschen sind (ca. alle 1-2 Jahre). Liegen über den Austausch der Batterie keine Herstellerangaben vor, so muss die Batterie mindestens einmal jährlich ausgewechselt werden. Für mehr Sicherheit entscheiden Sie sich für Lithium - Langzeitbatterien. Diese halten bis zu 10 Jahre und garantieren Ihnen einen dauerhaften Schutz.

Nur funktionierende Rauchmelder retten Leben!
Batteriebetriebene Rauchmelder können nur ausreichend Schutz liefern, wenn sie mit funktionsfähigen Batterien bestückt sind. Geräte, die der Norm DIN EN 14604 entsprechen, geben rechtzeitig über einen wiederkehrenden Signalton zu erkennen, wenn die Batterieleistung nachlässt. Sie sollten jedoch selbst regelmäßig (ca. einmal im Monat) mit dem Testknopf die Funktionsfähigkeit des Gerätes überprüfen.

Verwendung von Akkus als Ersatz für die Batterien
In Rauchmeldern keine Akkus verwenden! Die Selbstentladung kann bei einem 9V Nickel-Metallhydrid-Akku (Ni-MH) im Monat bei einer Umgebungstemperatur von 20°C, von ca. 15 bis zu 100 % der der ursprünglichen Ladekapazität betragen. Die Warnsignale des Rauchmelder zum Batteriewechsel, die normalerweise 30 Tage durch einen kurzen peep-Signalton (ca. 1/min) die schwächer werdende Batterien anzeigen, verkürzen sich auf wenige Stunden oder Tage. Es besteht die Gefahr, durch eine nur wenige Tage dauernde Abwesenheit, diese Warnsignale nicht mitzubekommen.

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