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Rauchmelder Testkauf

Für haben für Sie aktuell einmal näher hingeschaut, wie es um die Qualität der Rauchwarnmelder vom Grabbeltisch auch heute leider immer noch bestellt ist. Gekauft wurde in einem Baumarkt 2009 ein Rauchmelder, der auch heute noch unter anderen Produktnamen bei verschiedenen Discountern und Baumärkten angeboten wird.
Das Bild der Platine (siehe rechts, durch Anklicken vergrößern) sagt einiges über die Qualität dieses Rauchmelders aus. Qualitätskontrollen gibt es hier offensichtlich, auch nach gesammelten Erfahrungen in der Vergangenheit, immer noch nicht*.
Ob bei diesem Modell durch die sehr schlechte Herstellungsqualität vielleicht die Unterspannungswarnung der Batterie oder die Weitergabe des Signals der Fotozelle bei einer Raucherkennung nicht funktioniert, kann jedenfalls mit dem Testknopf am Rauchmelder nicht überprüft werden. Dieser Rauchmelder wird im Notfall vielleicht versagen und damit seinen Zweck, ein Leben zu retten, nicht erfüllen.
Über eine Laufzeit von 10 Jahren kostet dieser Rauchmelder durch anfallende Batteriewechsel übrigens ca. 6,50 Euro mehr, wie ein hochwertiger und zuverlässiger Rauchmelder mit Lithium-Batterie z.B. Ei Electronics. Die Herstellung ist gemäß dem internationalen ISO 9000 Standard zertifiziert und beinhaltet ausführliche Tests der Produkte auf verschiedenen Produktionsebenen. So werden 100 Prozent der Produkte mit einem vollständigem Funktionstest geprüft.

Ihr Leben sollte Ihnen mehr als ein paar Cent pro Jahr wert sein!

* Lebensgefährliche Plagiate verkauft: Ein Händler soll in Deutschland mehr als 400.000 gefälschte Rauchmelder verkauft haben. Die Herstellung der Rauchmelder (inkl. gefälschtem Gütesiegel) soll in China in Auftrag gegeben worden sein. Der Händler musste sich am 26.11.2009 an wegen Betruges, Urkundenfälschung und Marken-Verstößen vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten.
Diese Plagiate waren in den Regalen verschiedener Discounter, Handelsmärkten und Baumärkte gelandet, die mit diesen lebensgefährlichen Fälschungen, teils mit geänderter Verpackung oder unter einem anderen Namen, beliefert worden waren. Bei Aldi Süd entstand bei einer Rückrufaktion der Rauchmelder ein Schaden von ca. 300.000 Euro.
Glücklicherweise hatte Aldi Nord damals nur mit den Vorbereitungen für den Verkaufsstart von rund 360.000 Rauchmeldern begonnen, diese Verkaufsaktion konnte noch rechtzeitig gestoppt werden.
Es wird aber vermutet, dass immer noch rund 100.000 funktionslose Rauchmelder aus dieser Verkaufswelle deutschlandweit in Wohnungen montiert sind.


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